Ready, go … Train to Develop

Ready, go … Train to Develop

Die Plattform für Training mit Kindern und Jugendlichen.

Zeitgleich mit meinem neuen Praxishandbuch Kinder- und Jugendtraining aus dem Pflaum Verlag, das ab dem heutigen Tag erhältlich ist, erscheint mein erster Beitrag in meinem Blog Train to Develop. Lese ab heute, über die Inhalte des Buchs hinaus, alle zwei Wochen einen neuen Blogbeitrag zu diesem spannenden und äußerst bedeutsamen Thema.

Train to Develop

Dabei wird es aber nicht bleiben. Train to Develop wird wachsen. Sei gespannt! Falls du es noch nicht getan hast ...


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Mir liegt das Thema Training mit Kindern und Jugendlichen wirklich am Herzen. Es ist aus meiner Sicht der einzige sinnvolle Weg, dem teilweise erschreckenden Trend entgegenzuwirken.

Welchem Trend?

Wahrscheinlich erzähle ich dir nichts Neues. Viele Statistiken machen deutlich, dass Kinder und Jugendliche seit Jahren zunehmend unter Bewegungsmangel und dessen Folgen leiden. Weltweit!

Die Empfehlung für körperliche Bewegung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Erhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens sowie zur Entwicklung eines aktiven Lebensstils, werden immer seltener erreicht. Vor allem mit zunehmendem Alter. Dabei beträgt sie, über alltägliche Aktivitäten hinaus, täglich nur eine Stunde!

Länder wie Neuseeland und Slowenien gehen mit gutem Beispiel voraus. Doch in vielen anderen Ländern erreichen das lediglich etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendliche. Deutschland gehört dazu, zumindest ab dem Jugendalter.

Die motorischen Defizite von Kindern und Jugendlichen werden dadurch immer größer und Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes Typ 2 treten, oftmals bedingt durch Übergewicht und Fettleibigkeit, in immer jüngeren Jahren gehäuft auf.

Später setzt es sich dann fort. Zeigen Kinder und Jugendliche ein geringes Bewegungsverhalten, so bewegen sie sich auch kaum im Erwachsenenalter. Sie entwickeln einen inaktiven Lebensstil, der mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden ist.

Exercise-Deficit Disorder

Um die Bedeutung dieser Problematik hervorzuheben, hat Dr. Avery Faigenbaum (Professor des Fachbereichs ‘Health and Exercise Science’ am College of New Jersey, USA) hierfür eine eigene Diagnose benannt: Exercise-Deficit Disorder. Er ist der Ansicht, dass Exercise-Deficit Disorder mit der gleichen Ernsthaftigkeit untersucht, diagnostiziert und behandelt werden sollte, wie andere Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.

Entspricht das der Realität? Nein! Bewegungsmangel wird im Allgemeinen nicht ernst genug genommen. Stattdessen wird abgewartet, bis die Kinder und Jugendliche Beschwerden und Erkrankungen entwickelt haben. Erst dann erfolgt eine medizinische Versorgung.

Mit Train to Develop möchte ich dich motivieren, mit Kindern und Jugendlichen körperlich aktiv zu sein. Deinen eigenen Betrag zu leisten, die Zeit, die sie vor Bildschirmen verbringen, zu reduzieren, um diesem Trend entgegenzuwirken.

Exercise Deficit Disorder

Fragen über Fragen

Ich möchte dir wissenschaftlich fundierte Antworten auf die unzähligen Fragen geben, die immer wieder im Zusammenhang mit dem Training mit Kindern und Jugendlichen aufkommen. In einfacher und verständlicher Sprache.

In welchem Alter sollte was trainiert werden? Was sollten Kinder und Jugendliche in den unterschiedlichen Altersstufen können? Ist ein Krafttraining während des Wachstums schädlich? Welche Methoden und Maßnahmen eignen sich besonders für Kinder und Jugendliche? Welche Geräte und Hilfsmittel können sicher und effektiv verwendet werden?

Fragen, wie diese, bekomme ich immer wieder in meinen Seminaren für Physiotherapeuten, in denen es eigentlich über das Training mit Erwachsenen geht, gestellt. Die Unsicherheit scheint bei vielen groß zu sein. Und die Möglichkeiten an fundiertes deutschsprachiges Wissen zu kommen, sind derzeit noch gering.

Hard work

Lange Zeit konnte ich auf Fragen wie diese keine zufriedenstellenden Antworten geben. Deshalb begann ich in wissenschaftlichen Datenbanken zu recherchieren, internationale Journale und Studien zu lesen — zuerst Stunden, dann Wochen, dann Monate. Bis heute trage ich mein stetig wachsendes Wissen zum Training mit Kindern und Jugendlichen zusammen. Und ich glaube, das werde ich noch eine ganze Weile tun.

Zwischenzeitlich kann ich behaupten, mir einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft zu diesem Thema verschafft zu haben. Diesen möchte ich fortan über die Plattform Train to Develop mit dir teilen.

Vor allem möchte ich Mythen aus dem Weg räumen, die sich über Jahrzehnte weitläufig verbreitet haben. Ich denke, sie tragen maßgeblich dazu bei, dass viele Eltern, Lehrer, Trainer und Therapeuten so verunsichert sind, wenn es um das Training mit dem Nachwuchs geht.

Wer bin ich eigentlich?

Damit du weißt, wer sich hinter diesen Zeilen und den künftigen Blogbeiträgen verbirgt, möchte ich mich dir kurz vorstellen.

Mein Name ist Patrick Hartmann. Ich bin Sportlehrer, Sporttherapeut und Physiotherapeut. An der University of Brighton in England absolvierte ich den Studiengang Master of Science in Sports Injury Management.

Gerade dieses Studium prägte meine Herangehensweise bei allen meinen heutigen Tätigkeiten. Wenn ich zwei Dinge gelernt habe, dann diese:

  • Wie ich die Informationsflut, die täglich auf jeden von uns einprasselt, kritisch hinterfrage und
  • wie ich mir immer wieder neues fundiertes Wissen in ausgewählten Bereichen erarbeite.

Das bildet nun auch die Grundlage für Train to Develop. In diesem Fall ist es der Bereich Training mit Kindern und Jugendlichen.

Ich werde dir dieses Thema nicht in einem wissenschaftlichen Kauderwelsch, sondern kompakt in einfachen und leicht verständlichen Worten erläutern. Denn das Lesen der Beiträge soll dir Spaß machen. Du sollst dich alle zwei Wochen freuen, dass endlich wieder ein neuer Beitrag erscheint :-)


Hier hast du nochmal die Gelegenheit ...

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Wenn ich mich künftig vom Erstellen neuer Beiträge lösen kann, dann bin ich in meiner eigenen kleinen Praxis für Physiotherapie, Training und Beratung tätig. Dort unterstütze ich Patienten und Klienten bezüglich ihrer Gesundheit, Fitness und körperlichen Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus unterrichte ich vorwiegend in den Bereichen Fort- und Weiterbildung für Physiotherapeuten.

Im Privaten bin ich, seit ich denken kann, gerne sportlich aktiv. Ob auf den Beinen, auf dem Rad oder an der Klimmzugstange. Ich denke, ein bisschen was davon konnte ich an meine beiden Töchter Lynn und Lucy weitergeben. Zusammen suchen wir immer wieder die Bewegung, vor allem im Freien.


Nun wünsche ich dir viel Spaß und Freunde beim Lesen von künftigen Beiträgen und allem, was sich aus Train to Develop noch entwickeln wird. Viele Aha-Momente sowie Sicherheit und Zuversicht beim Training mit Kindern und Jugendlichen.

Erzähle allen von Train to Develop, die sich dafür interessieren könnten. Es wäre schön, wenn durch dich und viele weitere die Plattform stetig wächst. Teile diesen Beitrag gerne über die sozialen Medien oder per E-Mail. Klicke dazu einfach links bzw. unten auf eines der grünen Kästchen.


Bis demnächst

Patrick

Ach, noch was ...

Denke weniger an das Risiko, das ein Training mit sich bringt, sondern mehr an das Risiko, das KEIN Training mit Kindern und Jugendlichen mit sich bringt!
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2 Kommentare

  • Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Buch! Ein guten und erfolgreichen Start mit Deiner Page. Herzlichen Gruß Mone

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